Ifo-Chef warnt vor zu starker Fokussierung auf E-Mobilität

Elektroauto an einer Strom-Tankstelle, über dts Nachrichtenagentur

München (dts Nachrichtenagentur) – Im Streit über die Förderung der Elektromobilität warnen immer mehr Experten davor, andere Antriebsarten zu vernachlässigen. "Ich halte es für falsch, wenn die ganze Branche jetzt alles auf eine Karte setzt und sich auf E-Mobilität fokussiert", sagte der Chef des Münchner Ifo-Instituts, Clemens Fuest, der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Man müsse auch alternative Konzepte weiter verfolgen, "also etwa die wasserstoffbetriebene Brennstoffzelle und Verbrenner mit synthetischen Kraftstoffen".

Man müsse bei der Mobilität technisch breit ansetzen, so Fuest weiter. Es liege auf der Hand, dass E-Mobilität schon allein aufgrund der geringeren Reichweiten der Fahrzeuge und wegen des ausstehenden Aufbaus eines Ladenetzes zumindest derzeit "nur etwas für Ballungsräume ist und weniger für den ländlichen Raum".

Foto: Elektroauto an einer Strom-Tankstelle, über dts Nachrichtenagentur