Schwesig verlangt mehr finanzielle Unterstützung für Familien

Vater, Mutter, Kind, über dts Nachrichtenagentur

Schwerin (dts Nachrichtenagentur) – Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) fordert mehr finanzielle Unterstützung für Familien während der Coronakrise. "Der Zustand für die Familien geht so nicht weiter. Viel bleibt bei den Frauen hängen", sagte Schwesig der RTL/n-tv-Redaktion.

Man müsse jetzt die Kitas und Schulen für alle Kinder schrittweise öffnen. "Ich fordere auch erneut ein `Familiengeld`", so die SPD-Politikerin weiter. Das habe sie bereits als Bundesfamilienministerin in der letzten Legislaturperiode auf den Weg bringen wollen. "Die Kanzlerin hat es damals weggewischt, vielleicht zeigt die Coronakrise jetzt, dass das dringend notwendig wäre. Alle sollten das Geld bekommen, wenn sie sich in dieser Zeit auch um ihre Kinder kümmern – in Höhe von 300 Euro im Monat", sagte Schwesig. Sie geht davon aus, dass die zusätzlichen Belastungen für Eltern vorerst anhalten könnten. "Wir werden nicht die Betreuungszeiten, wie vor der Krise, so schnell wieder gewährleisten können. Das Familiengeld kann gerade Frauen helfen, damit sie mehr Zeit für die Kinderbetreuung haben", so die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern. So könnte man insgesamt Beruf und Job besser vereinbaren.

Foto: Vater, Mutter, Kind, über dts Nachrichtenagentur